Vorbereitung des Baus

Wenn die ganzen bürokratischen Angelegenheiten hinter einem liegen, beginnt die Vorbereitung des Fertighausbaus. In dieser Vorbereitungsphase des Fertighausbaues muss man zwei Arbeitsfelder unterscheiden: Zum einen geht es natürlich um die Vorproduktion der einzelnen Elemente, die einmal Ihr Haus werden sollen. Diese Unternehmung findet in den Produktionshallen des Herstellers statt. Wesentliche Schritte sind hierbei die Herstellung und Bearbeitung der Wände, das Anbringen der Dämmung, die Integration von Fenstern und das Verputzen der fertigen Bauelemente. All diese Vorgänge liegen natürlich in dem Aufgabenbereich des Anbieters, so dass Sie selbst wenig von dieser Vorproduktion mitbekommen werden.

Es gibt aber auch noch einen anderen Bereich innerhalb der Vorbereitung des Baus. Hier wenden wir uns nun dem Grundstück zu, welches für das Eintreffen der fertigen Bauelemente entsprechend vorbereitet werden muss, damit der Aufbau des Fertighauses beim Eintreffen der Bauteile unmittelbar begonnen werden kann. In der Regel ist es notwendig, dass ein gewünschter Keller bereits existiert, wenn mit dem Bau des Fertighauses begonnen werden soll und dass dieser abgenommen wird. Die Hersteller beschreiben den Umstand, dass ein Keller nicht im Leistungsumfang enthalten ist, zumeist mit der Phrase „Bau ab Oberkante Bodenplatte bzw. Kellerdecke“. Der zukünftige Bauherr muss sich somit im Normalfall selbst darum kümmern, einen Keller bzw. eine Bodenplatte für sein Haus vorzubereiten. Zum Teil wird dieses von den Fertighausanbietern aber auch selbst als getrennte Leistung angeboten.


Umsetzung des Baus

Der Rohbau eines Fertighauses steht in der Regel nach wenigen Tagen. Bis das Haus allerdings tatsächlich schlüsselfertig und später dann auch bezugsfertig ist, kann noch einige Zeit vergehen. Zwar ist es beeindruckend, wie schnell das Haus in seinen Grundfesten steht, dieses bedeutet aber natürlich nicht, dass man direkt einziehen kann. Steht nämlich erst einmal der Rohbau, gibt es noch eine Menge für den Anbieter aber unter Umständen auch für den Bauherrn zu tun, wenn sich dieser nicht für die Beauftragung eines schlüsselfertigen Hauses entschieden hat.

Nachdem das Haus soweit aufgebaut ist, dass es gegen äußere Einflüsse abgesichert ist, beginnt der Innenausbau – soweit bzw. in dem Umfang wie dieser von dem Auftraggeber gewünscht wurde. Als grobe Orientierung kann man sagen, dass dieses wiederum ca. drei Monate in Anspruch nehmen kann. Die individuelle Dauer des eigenen Bauvorhabens ist allerdings bei dem Anbieter zu erfragen und im Idealfall auch vertraglich festzulegen, damit für den Bauherren keine Verzögerungen entstehen, die negative finanzielle Auswirkungen hätten.

Während des Baus stellen die Anbieter im Normalfall einen Ansprechpartner, den Bauleiter, der den Auftraggebern zur Seite steht, wenn diese Fragen haben. Erkundigen Sie sich am besten im Vorfeld, wie und im welchem Umfang die Betreuung in Ihrem individuellen Fall angedacht ist.

Fazit:

Vereinbaren Sie im Vertrag möglichst eine Frist, bis zu der das Fertighaus fertiggestellt sein soll.

Sie suchen weitere Informationen rund um das Fertighaus. Dann nutzen Sie folgende Links:

Ablauf >>

Musterhausbesichtigung >>

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Planung und Ausstattung >>

Vorbereitung und Umsetzung >>

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