Skelettbau

Wenn Sie den Begriff Skelettbauweise hören, sind Sie ratlos und wissen nicht, was Sie damit anfangen sollen? So unwissend wie Sie sich jetzt fühlen mögen, sind Sie aber garantiert nicht: Denken Sie doch einfach einmal an ein Fachwerkhaus, dann sind Sie dem, was der Begriff Skelettbauweise beschreiben soll, schon einen Schritt näher gekommen.

Das Skelett, von dem hier die Rede ist, entsteht aus senkrechten und waagerechten Holzbalken. Die senkrecht angebrachten Balken werden auch häufig als Ständer bezeichnet, weshalb die Skelettbauweise mitunter auch Ständerbauweise genannt wird. Auch die Bezeichnung Gerippebau wird teilweise verwendet. Die Hohlräume zwischen den Balken werden mit Dämmmaterial befüllt. Die auf diese Weise entstandenen Kammern werden abgedeckt, so dass sich das Gesamtgebilde verputzen lässt. Wie der Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft auf seiner Internetseite beschreibt, kann die Bildung von Räumen im Inneren des Hauses bei der Skelettbauweise normalerweise durch nichttragende Wände durchgeführt werden.

Unter ästhetischen Gesichtspunkten steht es den Bauherren bei der Wahl der Skelettbauweise offen, ob die Bauweise, wie bei einem Fachwerkhaus eben auch, an der Fassade erkennbar bleiben soll oder aber ob der Fassade mithilfe eines Mauerwerkes ein anderes Aussehen verliehen werden soll. Die Vorteile dieser Bauweise liegen wie bei der Holztafelbauweise auch in der guten Dämmung. Darüber hinaus kann ein hoher Grad an Gestaltungsfreiheit erreicht werden. So kann etwa die Innenraumaufteilung sehr variabel gestaltet werden.


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